VERANSTALTUNGEN IM ANSCHLUß AN DIE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

Montag, 13. März 2000
19 Uhr 
Veranstaltung der Volkshochschule Spandau
Bertolt-Brecht-Oberschule 
Wilhelmstraße. 10 
13595 Berlin - Spandau
FRANZISKA EHRICHT
GESCHICHTE DES JÜDISCHEN VOLKES
Der Vortrag handelt vom Auszug aus Ägypten, an den bis heute jährlich mit dem Pessachfest gedacht 
wird, vom Aufstand der Makkabäer gegen die Römer, der durch das Chanukkafest gefeiert wird, aber 
auch von Ereignissen aus der Neuzeit.
Eintritt: DM 6,50, ermäßigt DM 3,20


Mittwoch, 15. März 2000 19 Uhr Veranstaltung der Evangelischen Gemeinde, Marzahn Nord Evangelische Gemeinde Schleusinger Straße 12 12687 Berlin HELMUT RUPPEL INGRID SCHMIDT AUGE UM AUGE, ZAHN UM ZAHN Der tägliche Antijudaismus Die hartnäckigsten Antijudaismen sind längst in die Alltagssprache eingegangen. Dazu gehören die "alttestamentarische Rache", das "pharisäische" Benehmen und "Auge um Auge" - allesamt aus der antijüdischen Sprache der Verachtung. Korrektur und Aufklärung sind dringend geboten.
Mittwoch, 15. März 2000 18 Uhr Veranstaltung der Volkshochschule des Bezirksamtes Mitte von Berlin gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Berlin-Mitte Volkshochschule Mitte Linienstraße 162 10115 Berlin INGE DEUTSCHKRON EIN KIND WARTET ... Lesung Inge Deutschkron liest aus ihrem neuen, noch nicht veröffentlichten, Buch die Geschichte eines dreijährigen Kindes, das 1939 nach Paris vorgeschickt wird. Durch den Kriegsausbruch können die Eltern nicht, wie geplant, drei Wochen später folgen und das Kind wartet vergeblich. Nachdem die Autorin im März 1999 aus ihrem Manuskript gelesen hat, sind weitere Kapitel fertig geworden. Eintritt DM 7,-, angemeldete Schülergruppen frei. Anmeldung ab sofort (Telefon 28528911)
Mittwoch, 15. März 2000 19 Uhr Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Galerie Eva Poll Lützowplatz 7 Berlin-Tiergarten SARAH HAFFNER IM BLAUEN RAUM Bilder und Geschichten Lesung In ihrem Buch "Im blauen Raum" stellt Sarah Haffner Bilder vor, die im letzten Jahrzehnt entstanden sind, und fünf autobiographische Erzählungen. Eintritt DM 5,- (ohne Ermäßigung) Telefonische Auskünfte unter 261 70 91
Mittwoch, 15. März 2000 19 Uhr 30 Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Friedrich-Ebert-Stiftung Hiroshimastraße 17 10785 Berlin-Tiergarten WERTEERZIEHUNG UND WERTEVERMITTLUNG IN DER SCHULE - EINE CHANCE ZUR VERSTÄNDIGUNG Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Religions-und Weltanschuungsgemeinschaften Erwartet werden Mitglieder der Kirchen, der Jüdischen Gemeinde, des Islam, des humanistischen Verbandes, und der deutschen Buddhistischen Union. Geplant ist, daß die Podiumsgäste zunächst ein Statement abgeben werden und dann untereinander und mit dem Publikum diskutieren.
Montag, 20. März 2000 19 Uhr Veranstaltung der Volkshochschule Spandau Bertolt-Brecht-Oberschule, Wilhelmstraße 10 13595 Berlin-Spandau FRANZISKA EHRICHT DIE HOHEN FEIERTAGE - DAS JÜDISCHE NEUJAHRSFEST Der jüdische Kalender unterscheidet sich vom christlichen. Das jüdische Jahr beginnt nicht am 1. Januar, sondern am 1. Tischri. Das ist etwa im September oder Oktober. Die Tage vor und nach dem Neujahrsfest, dem 8 Tage später der Jom Kippur, der Versöhnungstag folgt, werden von einer ganz besonderen Atmosphäre bestimmt. Eintritt DM 6,50, ermäßigt DM 3,20
Dienstag, 21. März 2000 19 Uhr 30 Veranstaltung von Evas Arche e.V. - Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche Große Hamburger Straße 28 10115 Berlin ADELHEID HALLER FRÖMMIGKEIT OHNE SCHEUKLAPPEN Caritas Pirckheimer war Karmelitin, lebte in strenger Klausur und war im besten Sinne gläubig und fromm. Dennoch setzte sie sich mit den modernen Anschauungen ihrer Zeitgenossen auseinander. Sie lehnte "Heidnisches" nicht ab, sondern konnte es auch als Bereicherung betrachten.
Donnerstag 23. März 2000 19 Uhr 30 Veranstaltung von Evas Arche e.V. - Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche Große Hamburger Straße 28 10115 Berlin INGE HEILING DIE BIBEL MIT DEN AUGEN VON FRAUEN GELESEN Das Hohelied Salomos - Eine Sammlung Liebeslieder Selten wird über Texte aus dem Hohelied gepredigt. Wir wollen uns einzelnen Abschnitten und der mächtigen, blumigen Sprache nähern.
Samstag, 25. März 2000 10 Uhr - 13 Uhr und 14 Uhr - 17 Uhr Veranstaltung der Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz Bürgertreff Bhf. Lichterfelde West Hans-Sachs-Straße 4e 12205 Berlin DIETER FITTERLING, Historiker JAEL BOSCH-FITTERLING, Studiendirektorin ISRAEL UND JORDANIEN Vorbereitungstagung zur Studienreise an Ostern 2000 Schwerpunkt-Themen der Tagung sind voraussichtlich:"Zionismus, Judentum und Staat Israel" sowie "Jordanien - Gesellschaft, Staat und Politik".Das Seminar dient vorrangig der unmittelbaren Vorbereitung unserer Studienreise (siehe: Studienreise nach Israel und Jordanien 23. April - 7. Mai 2000). Aus organisatorischen Gründen wird jedoch um gesonderte Anmeldung gebeten. Anfragen und Anmeldung zur Studienreise bei den Dozenten, Telefon 832 64 50
Dienstag 28. März 2000 20 Uhr Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der amerikanischen Botschaft Akademie der Künste Hanseatenweg 10 10557 Berlin ALAN M. DERSHOWITZ im Gespräch mit HENRYK M. BRODER über sein Buch "CHUZPE" Amerikas berühmtester und umstrittenster "Staranwalt" Alan M. Dershowitz hat viele Persönlichkeiten der Zeitgeschichte und des öffentlichen Lebens vertreten: u.a. den amerikanischen Israel-Spion Jonathan Pollard, Rabbi Meir Kahane, und Mia Farrow gegen Woody Allen ... Immer wieder aber auch die Namenlosen, Ausgegrenzten und Diskriminierten. Für Arme verzichtet er auf Honorar. Seiner Autobiographie gab er den Titel "Chuzpe", das jiddische Wort, das sowohl Unverschämtheit und Frechheit bedeutet, als auch Kühnheit und Entschiedenheit. Sein erster Roman, "The Advocate's Devil", erschien 1995 in Deutschland. Eintritt: DM 8,-, ermäßigt DM 6,- Karten ab sofort: 880 28 263 (9-15 Uhr)
Donnerstag, 30. März 2000 19 Uhr Veranstaltung des Forums St. Paulus Berlin (Dominikaner-Kloster) Dominikanerkloster St. Paulus, Oldenburger Str. 46, 10551 Berlin fr. ELIAS H. FÜLLENBACH O.P., Köln SCHWIERIGER NEUANFANG - CHRISTLICH-JÜDISCHER DIALOG NACH 1945 Erst der Schock von Auschwitz bewirkte ein Umdenken in den christlichen Kirchen. Der Vortrag thematisiert, wie der Jahrhunderte lang gepflegte Antijudaismus abgebaut wurde und christliche Rückbesinnung auf jüdische Wurzeln wachsen konnte. Ein Rückblick auf die Anfänge des christlich- jüdischen Gesprächs und eine Aussicht auf die Fragestellungen und Probleme der Zukunft. Elias H. Füllenbach OP ist Dominikanerfrater und lebt in Köln. Er gehört dem Vorstand für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf an und ist Mitarbeiter des "Freiburger Rundbriefs. Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung". Eintritt DM 5,-, ermäßigt DM 3,-
Donnerstag, 30. März 2000 19 Uhr 30 Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Marienfelde Evangelisches Gemeindezentrum Waldsassener Straße 9 12279 Berlin-Marienfelde Pfr. Dr. BERND KREBS (Berlin) Dr. MARTINA PIETSCH (Dresden) Dr. WANJA RONGE (Berlin) Pfr. ROBERT SITAREK GLATZ (Klodzko) Pfr. REINHARD KRAMER (Berlin) WANDERUNGEN DURCH DAS GEDÄCHTNIS - VON VERTREIBUNGEN DER POLEN UND DEUTSCHEN 1939 - 1945 Gesprächsforum zur Ausstellung, die vom 19. März bis zum 16. April im Gemeindezentrum stattfindet (siehe "Ausstellungen") Eintritt frei
Sonntag, 2. April 2000 10 Uhr - 13 Uhr 45 (2,5 Doppelstunden) Veranstaltung der Volkshochschule des Bezirksamts Weißensee Berlin Haus der Volkshochschule Weißensee Bizetstraße 64 13088 Berlin ALFRED ETZOLD DER JÜDISCHE FRIEDHOF WEISSENSEE In dieser Veranstaltung geht es vorrangig um 120 Jahre Kulturgeschichte der Berliner Juden. Einführungsvortrag in der VHS und anschließend Führung über den Friedhof . Herren benötigen eine Kopfbedeckung Teilnehmerbeitrag: DM 6,60, ermäßigt DM 3,30
Sonntag, 2. April 2000 10 - 19 Uhr und Montag, 3. April 2000 13 - 19 Uhr "WIZO-BERLIN" e. V. (Women's International Zionist Organisation) e.V. Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstr. 79/80 10623 Berlin WIZO-BASAR Der Basar wird zugunsten des Theodor- Heuss- Müttergenesungsheimes in Herzlia, Israel veranstaltet mit Kunstauktion, Tombola, Verkauf von russischen und israelischen Spezialitäten, Flohmarkt usw. Eintritt frei
Dienstag, 4. April 2000 18 Uhr Veranstaltung der Kläre-Bloch-Schule Gebäude der Rudolf-Diesel-Hauptschule Prinzregentenstraße 33 10715 Berlin-Wilmersdorf Dr. HANNA-RENATE LAURIEN (Christentum) Dr. ANDREAS NACHAMA (Judentum) Dr. GOTTFRIED MÜLLER (Islam) DIE MONOTHEISTISCHEN RELIGIONEN: CHRISTENTUM, JUDENTUM, ISLAM Projektag der Schule: Referate der drei Referenten, anschließend Fragen und Diskussion. Eintritt frei Anmeldung nicht erforderlich
Sonntag, 9. April 2000 10 Uhr bis 13 Uhr 45 (2,5 Doppelstunden) Veranstaltung der Volkshochschule des Bezirksamts Berlin-Weißensee Haus der Volkshochschule Weißensee Bizetstraße 64 13088 Berlin KONSTANTIN MÜNZ DER JÜDISCHE FRIEDHOF WEISSENSEE Einführungsvortrag in der VHS und anschließend Rundgang über den größten jüdischen Friedhof Europas. Herren benötigen eine Kopfbedeckung Teilnehmerbeitrag: DM 6,60, ermäßigt DM 3,30
Dienstag, 11. April 2000 19 Uhr Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V. Katholische Akademie Hannoversche Straße 5 10115 Berlin ORA GUTTMANN SARA UND LEAH, REBECCA UND RACHEL Die Erzmütter in der jüdischen Tradition Welche Rolle spielen diese Frauen in der Heilsgeschichte des jüdischen Volkes und für das Selbstverständnis jüdischer Frauen heute? Eintritt DM 5,- Anmeldung: Telefon 030 28 30 95-0 Fax 28 30 95 147 e-mail: KathAkaBln@aol.com oder http://www.kath.de/akademie/berlin
Sonntag, 16. April 2000 11 Uhr Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Gefördert vom Kulturamt Steglitz - Dezentrale Kulturarbeit Schloßpark-Theater Schloßstraße 48 12165 Berlin-Steglitz WLADYSLAW SZPILMAN "WENN WIR DANN NOCH LEBEN ..." Vom Überleben polnisch-jüdischer Kultur im 20. Jahrhundert Wladyslaw Szpilman, Jahrgang 1911, in Warschau lebend, Musikstudium in Warschau und Berlin, bekannter Pianist, Mitglied des "Warschauer Klavierquintetts", berichtet über sein Leben im Warschauer Ghetto und sein musikalisches Schaffen im Bereich der U- und E-Musik. Musikbeispiele demonstrieren die Wandlungsfähigkeit des Virtuosen und Komponisten, der symphonische Werke, Schlager, Kinderlieder, Hörspiel- und Filmmusiken schuf. Eintritt DM 15,-, ermäßigt DM 10,- Anmeldung ab 16. März 2000, Deutsch-Polnnische Gesellschaft Berlin e.V., Osdorfer Straße 121, 12207 Berlin. Telefon 71 38 92 13 Fax 71 38 92 01
Sonntag, 16. April 2000 11 Uhr - 14 Uhr (2 Doppelstunden) Veranstaltung der Volkshochschule des Bezirksamts Berlin-Weißensee Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" Oranienburger Str. 29 10117 Berlin KONSTANTIN MÜNZ VON DER "NEUEN SYNAGOGUE" ZUM CENTRUM JUDAICUM Vortrag und anschließend Führung Geschichte und Geschichten um die ehemals größte Synagoge Deutschlands werden in dieser Veranstaltung anschaulich vermittelt Teilnehmerbeitrag DM 13,20, ermäßigt DM 6,60
Dienstag, 9. Mai 2000 - 18. Juli 2000 jeweils 18 Uhr - 19 Uhr 30 Veranstaltung der Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz Gymnasium Steglitz Heesestraße 15 Südendstraße 12169 Berlin-Steglitz DIETER FITTERLING, Historiker JÜDISCHE RECHTSANWÄLTE/INNEN UND JURISTEN/ INNEN IN STEGLITZ, LICHTERFELDE UND LANKWITZ 1930-1945 Das Leben und Wirken jüdischer Rechtsanwälte und Juristen soll an Beispielen aus dem Berliner Südwesten nachgezeichnet werden. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der nationalsozialistischen Rassenpolitik auf die Lebensverhältnisse im Bezirk Berlin-Steglitz. Einzelschicksale von auf der "Spiegelwand" erinnerten Deportierten aus Steglitz werden exemplarisch beleuchtet. Anmeldung: Telefon 7904-2373/4
Dienstag, 9. Mai 2000 19 Uhr Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V. Katholische Akademie Hannoversche Straße 5 10115 Berlin GESPRÄCHSABEND LEBEN IN BERLIN Jüdische Frauen erzählen Eva Nickel und andere ... Die Jüdische Gemeinde zu Berlin spiegelt die Vielfalt und unterschiedliche kulturelle Herkunft der Menschen in Berlin wider. Das wird oft vergessen, wenn ein Versuch gemacht wird, die Juden in Berlin zu beschreiben, die sich mitunter der Jüdischen Gemeinde nicht zugehörig fühlen und eigene Vorstellungen von ihrem Jüdischsein haben. Deswegen ist es erforderlich, miteinander ins Gespräch zu kommen, wenn man über Berliner Juden mehr wissen möchte. Wir haben jüdische Frauen unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und mit unterschiedlichen Erfahrungen gebeten, über ihr Leben in Berlin zu erzählen. Eintritt DM 5,- Anmeldung: Telefon 030 28 30 95-0 Fax 28 30 95 147 e-mail: KathAkaBln@aol.com oder http://www.kath.de/akademie/berlin
Mittwoch, 10. Mai - Mittwoch, 14. Juni 2000 Sechs Abende 18 bis 21 Uhr Veranstaltungsreihe des Bezirksamtes Tempelhof von Berlin, Theodor-Heuss-Volkshochschule. Werner Stephan Schule Alt-Tempelhof 53-57 12103 Berlin Dr. ARNOLD GROH JIDDISCHE SPRACHE UND IHRE KULTUR Vermittlung des sprachlichen Handwerkszeuges für die Entschlüsselung jiddischer Texte Mit den Siedlungsbewegungen, die zwischen dem frühen Mittelalter und der Neuzeit in Europa stattfanden, trat ein linguistisches Phänomen auf: Juden, die gesiedelt hatten, übernahmen sehr rasch einen Großteil der Sprache ihres neuen Umfeldes - das Jiddische war geboren. Diese Mundart behielten sie bei, als sie daraufhin weiter nach Osteuropa abgedrängt wurden, obwohl sie sich in einem slawischen Umfeld befanden. Zur Vorbereitung wird empfohlen: "Jiddisch Wort für Wort", Verlag Peter Rump, Bielefeld 1997. Eintritt frei Anmeldung schriftlich bei der Theodor Heuss-VHS, Ordensmeisterstraße 15, 12099 Berlin Telefon 7560-3511/ - 3522
Sonntag, 21. Mai 2000 11 Uhr - 13 Uhr 15 (1,5 Doppelstunden) Veranstaltung der Volkshochschule des Bezirksamts Weißensee Berlin Treffpunkt: Rotes Rathaus Ecke Jüdenstraße Berlin-Mitte KONSTANTIN MÜNZ JÜDISCHE STÄTTEN IM ALTEN BERLIN Stadtspaziergang Die unmittelbare Begegnung mit "Steinernen Zeugen" der Vergangenheit läßt Geschichte lebendig werden. Das "learning by doing" soll anregen, diese Art der Auseinandersetzung mit Geschichte in eigener Regie nachzuvollziehen. Teilnehmerbeitrag DM 9,90, ermäßigt DM 5,-
Donnerstag, 25. Mai 2000 19 Uhr Veranstaltung des Forums St. Paulus Berlin Dominikanerkloster St. Paulus Oldenburger Str. 46 10551 Berlin fr. ELIAS H. FÜLLENBACH O.P., Köln DIE HEILIGSPRECHUNG EDITH STEINS - HEMMNIS IM CHRISTLICH-JÜDISCHEN DIALOG? Die Heiligsprechung der in Auschwitz ermordeten Jüdin und Ordensfrau stellt das christlich-jüdische Gespräch vor eine große Herausforderung. Der Referent spricht über die Problematik einer christlichen Vereinnahmung der Shoah und fragt nach "angemessenen" Formen der Erinnerung an Edith Stein, deren Werk eine Fülle jüdischer Bezüge enthält. (Zur Biographie des Autors siehe Veranstaltung am 30. März) Eintritt DM 5,-, ermäßigt DM 3,-
Dienstag, 20. Juni 2000 19 Uhr Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V. Katholische Akademie Hannoversche Straße 5 10115 Berlin HILTRUD BAHNER VON HOFFS EMANZIPATION DURCH GESELLIGKEIT Die Salontraditionen in Berlin Nicht immer bekannt ist, daß die Berliner Salons des alten Berlins von jüdischen Frauen ins Leben gerufen und als Orte der Bildung - nicht nur literarischer Art - lebendig gehalten wurden. So gelang hier sowohl die Emanzipation der Frauen als auch die gesellschaftliche Anerkennung jüdischer Familien. Rahel Varnhagen, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Künstler und Dichter adliger, aber auch bürgerlicher Herkunft verkehrten in diesen Kreisen. Heute gibt es wieder erste Salons in Berlin, die diese Tradition fortführen möchten. Eintritt DM 5,- Anmeldung: Telefon 030 28 30 95-0 Fax 28 30 95 147 e-mail: KathAkaBln@aol.com oder http://www.kath.de/akademie/berlin